Weiterbildung Buchhaltung: Dauer, Kosten & Voraussetzungen

Weiterbildung Buchhaltung: Rechnungswesen lernen © Andrea Piacquadio; Pexels
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Ausbildung
Dauer
Preis
Finanzbuchführung
6 Woche(n)
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Rechnungswesen
6 Woche(n)
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Investition und Finanzierung
6 Woche(n)
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Kosten- und Leistungsrechnung - KLR
6 Woche(n)
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Controlling
6 Woche(n)
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Bilanz- und Steuerpolitik
6 Woche(n)
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Finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens
6 Woche(n)
siehe Infomaterial
Anbieter

Wer bietet Weiterbildungen zu Buchhaltung an?

Buchhaltungsseminare findest du hauptsächlich bei privaten Anbietern wie Fachschulen, Akademien und Seminarhäusern. Zudem gibt es staatliche Einrichtungen wie die Industrie– und Handelskammern, die Kurse für Buchhalter anbieten.

Dauer

© RODNAE Productions; Pexels

Wie lange dauert eine Weiterbildung in Buchhaltung?

Allgemein kann man sagen, dass du für eine Weiterbildung in Buchhaltung zwischen mehreren Tagen und fast drei Jahren einplanen solltest. Dieser immense Unterschied ergibt sich aus der inhaltlichen Tiefe der Weiterbildungen und der Lehrform. Die Dauer einer Weiterbildung kann sich zum Beispiel durch eigenständiges Lernen verlängern, weil du neben dem Job mehr Zeit brauchst, dir die Inhalte anzueignen. Oder sie dauert entsprechend kürzer, wenn du schon Vorerfahrungen in der Buchhaltung mitbringst und dadurch ein hohes Lernpensum schaffst.

Kosten

Kosten einer Weiterbildung in Buchhaltung

Rechne mit Kosten zwischen 100 und fast 15.000 €. Die genauen Kosten richten sich, genau wie die Lehrgangsdauer, nach dem Umfang der behandelten Inhalte. Die meisten Lehrgänge kosten dabei um die 500 bis 800 €.

Viele Unternehmen und die Agentur für Arbeit bieten Zuschüsse oder Bildungsgutscheine an, wenn du zur Buchhalterin oder zum Buchhalter umschulen möchtest. Informiere dich hierfür am besten vor deiner Anmeldung zu einer Weiterbildung nochmal genau, damit du dir vielleicht etwas Geld sparen kannst.

In den Weiterbildungskosten sind meistens alle Unterlagen enthalten. Manchmal können jedoch zusätzliche Kosten für Prüfungen oder für weiterführendes Material anfallen.

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Voraussetzungen

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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Die Voraussetzungen für Weiterbildungen zur Buchhaltung sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Die am meisten gestellte Bedingung, um an einer buchhalterischen Weiterbildung teilnehmen zu können, ist Berufserfahrung. Anhand der Berufserfahrung können die Teilnehmenden einer homogenen Gruppe zugeordnet werden, so dass alle ungefähr auf dem gleichen Kenntnisstand sind.

Auf persönlicher Ebene solltest du außerdem ein hohes mathematisches und analytisches Können mitbringen. Viele, viele Rechnungen und Zahlen sollten dich als Fachkraft nicht aus der Ruhe bringen. Neben einer strukturierten und ordentlichen Arbeitsweise ist auch ein betriebswirtschaftliches Verständnis durchaus von Vorteil, damit du die einzelnen Geschäftsvorfälle in den unternehmerischen Gesamtkontext einordnen kannst.

Orte

Wo kann ich eine Weiterbildung in Buchhaltung absolvieren?

Eine Buchhaltungs-Weiterbildung kannst du in vielen Städten in ganz Deutschland absolvieren. Zusätzlich hast du bei vielen Instituten die Möglichkeit, ein Fernstudium zu durchlaufen, so dass du nur für Prüfungen oder gar nicht vor Ort sein musst. Solltest du also lieber allein und in deinem eigenen Tempo lernen, ist dies vermutlich die beste Option für dich. Du lernst dann bequem online.

Abschlüsse

Welchen Abschluss habe ich nach einer Weiterbildung in Buchhaltung?

Viele Institutionen stellen nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat aus. Häufig sind diese Zertifikate in der Branche anerkannt, so dass dein Abschluss bei weiteren Fortbildungen von anderen Instituten anerkannt und ggf. angerechnet wird.

Neben privaten Bildungsanbietern gibt es staatliche Institutionen wie die Handwerkskammern, die unterschiedliche Weiterbildungen für Buchhalter anbieten. Deren Zertifikate und Abschlussprüfungen sind in der Regel auf alle Handwerkskammern in Deutschland übertragbar und anrechenbar.

Buchhaltung studieren

Wenn du in deiner Weiterbildung merkst, dass Buchhaltung total dein Ding ist, kannst du dir überlegen, ein Studium anzuschließen. In Deutschland gibt es verschiedene Universitäten und Hochschulen, die ein Studium im Bereich Buchhaltung und Rechnungswesen anbieten.

© Tima Miroshnichenko; Pexels

Was bringt eine Weiterbildung zum Buchhalter?

Die Weiterbildung Buchhaltung bereitet dich auf den Aufgabenbereich eines Buchhalters vor, so dass du als Fachkraft deine Kenntnisse einbringen kannst. Viele Weiterbildungen bereiten dich außerdem darauf vor, Verantwortung innerhalb deiner Abteilungen zu übernehmen, so dass du in eine Führungsposition aufsteigen kannst.

Alternativen

Welche Weiterbildungen ähneln der Buchhaltung?

Falls die Buchhaltung dich nicht vollends überzeugt, kannst du mit folgenden Weiterbildungen beruflich vorankommen.

© Artem Podrez; Pexels Qualitätsmanagement Weiterbildung

Qualitätsmanagement Weiterbildung

© Andrea Piacquadio; Pexels Datenschutzbeauftragter Ausbildung

Datenschutzbeauftragter Ausbildung

© John Diez; Pexels Weiterbildung Personalwesen

Weiterbildung Personalwesen

Inhalte

Was ist Buchhaltung?

Die Buchhaltung umfasst einen großen Bereich des Rechnungswesens und verzeichnet alle getätigten Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. In der Buchhaltungsabteilung finden Lohnzahlungen und die Abwicklung der Zahlungseingänge von Kunden statt. Jegliche Geldströme, welche das Vermögen des Unternehmens beeinflussen, werden in der Buchhaltung abgewickelt.

Inhalte der Weiterbildung Buchhaltung

Im Bereich der Buchhaltung hast du jede Menge Möglichkeiten, eine Weiterbildung zu finden und zu absolvieren. Eine buchhalterische Weiterbildung kann zum einen deine theoretischen Kenntnisse weiter ausbauen, so dass du mehr über Sonderfälle oder einzelne Teilbereiche der Buchhaltung erfährst. Zum anderen kannst du spezielle Software und deren Einsatzbereich kennenlernen. Die Software soll deinen Arbeitsalltag in der Buchhaltung vereinfachen.

Die Buchhaltung besteht aus insgesamt sechs Teilbereichen, in denen du dich weiterbilden kannst:

  1. Finanzbuchhalter: In diesem Bereich untersuchst du Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge. Vorher gibst du die entsprechenden Rechnungen an die betreffenden Kunden. Die Finanzbuchhaltung ist im Unternehmen besonders wichtig, denn hier schaffst du die Grundlage für die Gewinn– und Verlustrechnung sowie die Bilanz.
    1. Debitorenbuchhalter: Die Debitorenbuchhaltung kümmert sich um das Geschäft mit den Kunden, sprich, hier begutachtest du Zahlungseingänge und sorgst für das entsprechende Mahnmanagement.
    2. Kreditorenbuchhalter: Auch im Bereich der Kreditorenbuchhaltung kannst du eine Weiterbildung besuchen und deine Kenntnisse rund um Kredite und deren unternehmerische Bedeutung vertiefen. Anders als bei der Debitorenbuchhaltung stellst du hier keine Forderungen, sondern musst den Forderungen von Externen nachkommen.
    3. Anlagenbuchhalter: Innerhalb der Anlagenbuchhaltung bist du für die Buchung von Vermögensgegenständen verantwortlich. Hierunter fallen beispielsweise Firmenwagen oder auch das Unternehmensgebäude.
  2. Lohn– und Gehaltsbuchhalter: In diesem Tätigkeitsbereich übernimmst du die Erstellung und Abwicklung der Lohn– und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Du übernimmst die entsprechende Lohnbuchhaltung und kümmerst dich darum, dass jeder Arbeitnehmende am richtigen Tag sein Geld auf dem Konto hat.
  3. Bilanzbuchhalter: Die letzte Teildisziplin der Buchhaltung umfasst die Bilanzbuchhaltung. Alle gesammelten und gebuchten Geschäftsvorfälle werden zu dir getragen, so dass du die entsprechenden Gewinne oder Verluste berechnen und alles in einer Bilanz darstellen kannst.

© Mikhail Nilov; Pexels

Neben den einzelnen Teilbereichen hast du die Möglichkeit, eine Buchhaltungs-Weiterbildung im Bereich der rechtlichen Grundlagen zu absolvieren. Das Steuerrecht, das Einkommenssteuergesetz, das Umsatzsteuergesetz aber auch das Gesetz über die Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) spielt für die Buchhaltung eine wichtige Rolle. Daher sind auch Weiterbildungen in diesem Bereich relevant und spannend.

Fragen und Antworten

Was beinhaltet eine Weiterbildung in Buchhaltung?

Inhaltlich sind Weiterbildungen in Buchhaltung umfangreich aufgestellt, so dass du die Möglichkeit hast, dich in vielen verschiedenen Bereichen der Buchhaltung bzw. im Rechnungswesen weiterzubilden. Teilbereiche sind zum Beispiel die Lohn– und Gehaltsbuchhaltung, die Finanzbuchhaltung oder die Bilanzbuchhaltung.

Wie lange dauern Weiterbildungen für Buchhalter?

Weiterbildungen dauern in diesem Bereich ein paar Wochen bis hin zu drei Jahren. In den meisten Fällen umfassen sie circa ein Jahr.

Was kostet eine Buchhaltungs-Weiterbildung?

Ähnlich wie die Dauer sind auch die Kosten sehr individuell. So kannst du mehrere Hundert bis hin zu mehreren Tausend Euro in eine Weiterbildung zur Buchhaltung investieren. In der Regel liegen die Kosten zwischen 500 und 800 €.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Die meistgenannte Voraussetzung entsprechender Bildungsanbieter ist Berufserfahrung, die du vor Lehrgangsstart mitbringen solltest.

Wo kann ich eine Weiterbildung zum Buchhalter machen?

In Deutschland hast du die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Städten eine Weiterbildung im Bereich Buchhaltung zu absolvieren. Zusätzlich kannst du ein Fernstudium wählen.

Welchen Abschluss habe ich nach der Weiterbildung?

Die meisten Anbieter stellen nach erfolgreichem Abschluss den Teilnehmenden ein Zertifikat als Bestätigung aus. Dieses belegt deine neuen buchhalterischen Kenntnisse.

Warum eine Weiterbildung in Buchhaltung machen?

Mithilfe einer Weiterbildung kannst du dich von anderen Kollegen in deiner Abteilung abheben und so möglicherweise eine Führungsposition in der Buchhaltung antreten.

Wer bildet Buchhalter fort?

Weiterbildungen im Bereich Buchhaltung findest du bei Fachschulen, Akademien, Fernschulen und Handelskammern.

Gibt es ähnliche Weiterbildungen?

Neben der Weiterbildung zum Buchhalter kannst du dich auch mit folgenden Bildungsmöglichkeiten sinnvoll weiterentwickeln.

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