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Tiermedizin Studium

Veterinärmedizin studieren

Was ist Tiermedizin und worum geht’s im Tiermedizin Studium?

Die Tiermedizin beschäftigt sich mit dem Wohlbefinden von Tieren jeglicher Art. Du lernst, Krankheiten zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Wie lange dauert ein Tiermedizin Studium?

Für ein Studium der Tiermedizin werden regulär 11 Semester vorgesehen. Allerdings kann es durch die vielen Praktika und individuelle Voraussetzungen zu Abweichungen kommen.

Was kostet ein Tiermedizin Studium?

Nicht immer ist das Studium mit hohen Kosten verbunden. Wenn du dich entscheidest, an einer staatlichen Hochschule zu studieren, kommen lediglich Semesterbeiträge von 62–220 € auf dich zu. An privaten Hochschulen musst du bis zu 4.000 € alle sechs Monate rechnen.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für Tiermedizin?

Zulassungsvoraussetzungen gibt es im Fall der Tiermedizin kaum. An einzelnen Hochschulen ist ein NC von durchschnittlich 1,7 erforderlich. Ansonsten benötigst du lediglich eine Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife.

Wo kann ich Tiermedizin studieren?

Tiermedizin kannst du in ganz Deutschland an verschiedenen Standorten studieren.

Welchen Abschluss habe ich nach dem Tiermedizin Studium?

Nach dem Studienabschluss in der Tiermedizin verfügst du über ein Staatsexamen, welches dich berechtigt, eine Approbation zu erlangen. Diese bestätigt dir, dass du das Studium nach deutschen Standards abgeschlossen hast und in der Lage bist, eigenverantwortlich eine Tierarztpraxis zu eröffnen.

Warum Tiermedizin studieren?

Mit einem Studium der Tiermedizin stehen dir viele Berufsmöglichkeiten zur Verfügung. Du kannst entweder in einer Arztpraxis arbeiten oder dich in einem Schlachthof um das Wohlbefinden der Tiere kümmern.

Wer bietet das Tiermedizin Studium an?

In Deutschland sind es hauptsächlich staatliche Hochschulen, die ein solches Studium anbieten. Im Ausland hingegen handelt es sich meistens um private Hochschulen, an denen du ein Studium der Veterinärmedizin absolvieren kannst.

Gibt es ähnliche Studiengänge wie Tiermedizin?

Neben dem Tiermedizin Studium gibt es viele weitere Studiengänge, welche dir ermöglichen, mit Tieren zu arbeiten.

Tiermedizin studieren

Viele junge Menschen haben den Wunsch, kranken Tieren zu helfen, wenn diese auf den Menschen angewiesen sind. Daher ist die Tiermedizin als Studienfach sehr beliebt. Wenn auch du Tiermedizin studieren möchtest, findest du hier alles Wichtige über den Inhalt und den Ablauf eines Tiermedizin Studiums. Dieses ist nämlich abwechslungsreicher und individueller, als die meisten erstmal denken.

Ablauf des Tiermedizin Studiums

Das Tiermedizin Studium kannst du in Deutschland aktuell nur an wenigen Universitäten absolvieren. Die Inhalte und Abläufe sind weitestgehend identisch, da diese durch die Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV) geregelt werden. Oftmals wird das Studium auch als Veterinärmedizin Studium bezeichnet.

Das klassische Tiermedizin Studium besteht aus einem theoretisch-wissenschaftlichen Teil und aus einem Praxisteil. Diese beiden Abschnitte des Studiums bauen aufeinander auf. Für das Tiermedizin Studium wirst du insgesamt 11 Semester benötigen. Die Semester teilen sich wie folgt auf:

  • 8 Semester, in denen du dich auf die Tierärztliche Vorprüfung vorbereitest.
  • 2 Semester (also ein Jahr), in denen du 6 Praktika absolvieren musst. Die Inhalte der Praktika sind fest vorgeschrieben.
  • Und das elfte und letzte Semester, in dem das Examen an der Reihe ist und du die Tierärztliche Prüfung ablegst.

Anschließend bist du offiziell als Tierarzt bzw. Tierärztin zugelassen.

Freiwillig kannst du danach noch eine Weiterbildung zum Tierfacharzt machen. Wenn du als Tierarzt arbeiten möchtest, ist eine solche Weiterbildung – im Gegensatz zur Humanmedizin – jedoch nicht zwingend erforderlich.

Inhalte des Tiermedizin Studiums

Wie bereits erwähnt, besteht das Studium hauptsächlich aus zwei großen Teilen. Im ersten, dem theoretisch-wissenschaftlichen Teil, dreht sich alles um die naturwissenschaftlichen und anatomisch-physiologischen Aspekte der Tiermedizin.

Im naturwissenschaftlichen Teil deines Studiums wirst du dich unter anderem mit Physik, Chemie, Zoologie und Botanik befassen. In diesen Fächern schreibst du anschließend dein Vorphysikum.

Die anatomisch-physiologischen Inhalte umfassen Anatomie, Histologie und Embryologie, Physiologie, Biochemie und Tierzucht. Für die zukünftige Arbeitswelt ist außerdem die Landwirtschaftslehre und die Geschichte der Veterinärmedizin relevant. Auch diese Inhalte werden in einer Prüfung, die Physikum genannt wird, getestet.

Diese zwei Prüfungen ergeben die Tierärztliche Vorprüfung. Nach dieser Prüfung wirst du insgesamt sechs verschiedene Praktika absolvieren. Diese sind Hauptbestandteil des Tiermedizin Studiums.

Praktika für Tiermediziner

Die Inhalte der Praktika sind fest vorgeschrieben: eines in der Landwirtschaft, eines im öffentlichen Veterinärwesen, eines in der Hygienekontrolle und Lebensmittelüberwachung, ein Praktikum in der Schlachttier– und Fleischuntersuchung und zwei abschließende Praktika in der Heilpraxis. Da die Themengebiete inhaltlich so verschieden sind, wird dein Tiermedizin Studium dadurch sehr abwechslungsreich werden.

Zuerst musst du vier Wochen, 150 Stunden, in einer Tierarztpraxis absolvieren, gefolgt von zwei Wochen in der Lebensmittelkontrolle. Im Anschluss daran folgen weitere drei Wochen, 100 Stunden, in der Schlachttier– und Fleischuntersuchung. Die letzten zwei Praktika sind im öffentlichen Veterinärwesen eingeplant (zwei Wochen) und wieder in einer Tierarztpraxis (16 Wochen). Alle Praktika sind nach Ende des achten Fachsemesters abzulegen.

Wenn du die Praktika erfolgreich absolviert hast, hast du das Studium fast abgeschlossen. Dich erwartet nur noch ein Semester, in dem das Staatsexamen, die Tierärztliche Prüfung, ansteht. Danach bist du als Tierärztin bzw. Tierarzt zugelassen.

Die Tierärztliche Prüfung beinhaltet Grundlagen der Tiernutzung, also unter anderem eine artgerechte Tierhaltung unter Berücksichtigung der Tierhygiene und Tiernahrung. Du wirst zusätzlich viel über Krankheiten und deren Ursachen wissen müssen. Neben anderen sind Themen wie Virologie und Parasitologie besonders wichtig für diese Prüfung.

Wie lange dauert ein Tiermedizin Studium?

Das Veterinärmedizinstudium dauert regulär 11 Semester und wird mit einem Staatsexamen abgeschlossen. Innerhalb dieser Studienzeit wirst du sowohl die theoretischen Inhalte in Form von Vorlesungen und Seminaren als auch den praktischen Teil, also sechs Praktika in unterschiedlichen Bereichen, abschließen. Hierbei solltest du dir jedoch nicht zu viel zumuten, denn eine Regelstudienzeit ist keine festgelegte Maximaldauer. Manchmal benötigst du vielleicht etwas mehr Zeit für ein Praktikum oder schreibst eine Prüfung doppelt.

Außerdem ist in dieser Regelstudienzeit kein Auslandsemester miteinberechnet. Solltest du jedoch den Wunsch haben, eine Zeitlang im Ausland zu studieren, kann es automatisch zu Verlängerungen deiner Studienzeit kommen. Informiere dich hierzu direkt bei den Hochschulen, an welchen du gerne studieren würdest.

Was kostet ein Tiermedizin Studium?

Der Studiengang ist in Deutschland meistens an staatlichen Hochschulen zu finden. Daher kommt im Normalfall nur ein Semesterbeitrag von 62 bis 220 Euro auf dich zu. Du hast jedoch auch die Möglichkeit, an einer privaten Hochschule oder im Ausland zu studieren. In diesem Fall ist die Preisspanne groß: Die Kosten liegen bei 750 bis 4.000 Euro pro Semester.

Zusätzlich kommen gegebenenfalls Kosten durch einen Umzug auf dich zu. Nicht viele Universitäten bieten einen Studiengang der Veterinärmedizin an, so dass du womöglich gezwungen bist, in eine andere Stadt zu ziehen. Dadurch entstehen Kosten für eine Wohnung oder ein Zimmer.

Nachstehend findest du die Preise einiger Anbieter, damit du dir ein Bild machen kannst.

Welche Voraussetzungen gelten fürs Veterinärmedizin Studium?

Grundsätzlich gelten für eine Studium der Tiermedizin die allgemeinen Voraussetzungen für das Studieren an Hochschulen. Das bedeutet, du musst über eine Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife verfügen.

Die Tiermedizin ist ein sehr beliebter Studiengang, wie auch die Humanmedizin, weswegen Universitäten einen Numerus clausus festlegen. Dieser weicht von Hochschule zu Hochschule ab und wird jedes Semester neu festgesetzt. Er liegt im Schnitt bei 1,7.

Persönliche Voraussetzungen

Solltest du dich für ein Studium der Tiermedizin interessieren, sollte dir vorab bewusst sein, dass das Studium dich auf einen sehr praktisch orientierten Beruf vorbereitet. Bereits im Studium erwarten dich zahlreiche praktische Einheiten. So wirst du auch Praktika absolvieren, welche nicht unbedingt in deinen gewünschten zukünftigen Arbeitsbereich fallen. Innerhalb deines Studiums sammelst du zum Beispiel mehrere Wochen lang praktische Erfahrungen in einem Schlachtbetrieb – das darf dich nicht abschrecken.

Im Tiermedizin Studium wirst du viele theoretischen Grundlagen aus deiner Schulzeit ausbauen und vertiefen. Im Optimalfall bringst du sowohl Interesse an als auch gute Noten in den Fächern Biologie und Physik mit. Für dein Studium der Veterinärmedizin spielt außerdem die Chemie eine wichtige Rolle. Aber auch Fächer wie Latein und Englisch sind in der Tiermedizin von großer Bedeutung. Die wenigsten Fachbegriffe sind auf Deutsch, weswegen gute Fremdsprachenkenntnisse dir weiterhelfen.

Neben diesen schulischen Voraussetzungen solltest du über einige persönliche Eigenschaften verfügen, welche dir in deinem Studium sehr helfen können. Durch den großen Umfang und auch die Länge des Studiums solltest du kein Problem mit hoher Belastung haben. Du wirst in deiner Studienzeit viele Prüfungen ablegen müssen, welche später für deinen Abschluss von Bedeutung sind. Außerdem solltest du dich durch analytische Fähigkeit und eine abstrakte Denkweise auszeichnen.

Wo kann ich Tiermedizin studieren?

In Deutschland gibt es nur wenige Hochschulen und Universitäten, an denen du ein Studium der Tiermedizin absolvieren kannst. Standorte sind zum Beispiel Berlin, Gießen, München, Hannover und Leipzig.

Neben den deutschen Hochschulen hast du zusätzlich die Möglichkeit, Tiermedizin im Ausland zu studieren. Beispielsweise kannst du in Polen, Ungarn, Lettland, in der Schweiz und Österreich ein mit dem deutschen Abschluss vergleichbares Studium abschließen. Hier solltest du jedoch die zusätzlichen Kosten beachten und mit Englisch als Lehrsprache zurechtkommen.

Welchen Abschluss habe ich nach dem Tiermedizin Studium?

Die meisten Studiengänge für Tiermediziner und Tiermedizinerinnen schließen mit einem Staatsexamen ab. Es gibt mittlerweile jedoch die Möglichkeit, einen berufsbegleitenden Master of Science zu durchlaufen. Dieser ist lediglich spezialisiert auf einzelne Tiergruppen, zum Beispiel Kleintiere oder Pferde.

Auch nach erfolgreichem Abschluss lohnt es sich für dich, weitere Fortbildungen zu absolvieren, so dass du beispielweise auch nach zehn Jahren noch auf dem neusten Stand der Forschung bist. Damit du eine eigene Tierarztpraxis betreiben kannst, benötigst du zudem die Approbation. Diese wird dir von der zuständigen Behörde innerhalb deines Bundeslandes ausgeteilt und versichert so, dass dein Studium den deutschen Richtlinien entspricht und dich für die Tätigkeit als Tierarzt oder Tierärztin vorbereitet hat.

Anders als in der Humanmedizin ist bei der Tiermedizin keine Fachausbildung notwendig, um eine eigene Praxis zu eröffnen. Dennoch besteht natürlich die Möglichkeit, eine fachspezifische Weiterbildung zu absolvieren, um beispielsweise deinen Patientenkreis einzugrenzen. So kannst du dich auf Kleintiere, Pferde oder Nutztiere spezialisieren. Oder du spezialisierst dich beispielsweise auf die Tätigkeit als Chirurgin oder Chirurg in einer Tierklinik.

Wo arbeiten Tierärzte?

Nachdem du dein Studium erfolgreich beendet hast, kannst du dir aussuchen, in welchem Bereich du gerne arbeiten möchtest. Nach deiner Approbation hast du die Möglichkeit, unter deinem eigenen Namen eine Tierarztpraxis zu eröffnen.

Dort kannst du dich um Klein– oder Großtiere kümmern. Du bist dann für Impfungen, jegliche Untersuchungen auf Krankheiten oder beispielsweise Kastrationen zuständig.

Des weiteren hast du die Möglichkeit, in einem Schlachthof tätig zu werden. Hier entscheidest du über den Zustand der Tiere und gibst sie zum Beispiel zur Schlachtung frei. Natürlich untersuchst du die Tiere in diesem Zusammenhang auch und behandelst sie, falls nötig, mit entsprechenden Medikamenten. Im gleichen Stil kannst du in Zuchtbetrieben arbeiten und dort mit deinen Fachkenntnissen über Reproduktion und Genetik zur gesunden Fortpflanzung der Tiere beisteuern.

Eine weitere Möglichkeit könnte für dich eine Promotion sein, welche dich berechtigt, in der Tierforschung aktiv zu werden. Deine Ergebnisse werden dann in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht und geben deinen Kollegen und Kolleginnen fundierte Handlungsempfehlungen.

Wer bietet das Tiermedizin Studium an?

Das Studium der Veterinärmedizin wird nur von wenigen Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um öffentliche Vollzeitstudiengänge. Es gibt derzeit nur vereinzelte berufsbegleitende Studiengänge an privaten Hochschulen.

Ähnliche Studiengänge wie Tiermedizin

Neben dem Tiermedizin Studium gibt es weitere Studiengänge, welche für dich von Interesse sein könnten. Schau dir doch mal die untenstehenden Vorschläge an, vielleicht ist etwas Passendes für dich dabei!