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Gesundheitswissenschaften Studium

Gesundheit studieren

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Gesundheitswissenschaften – was ist das?

Im Studiengang Gesundheitswissenschaften eignest du dir alle relevanten Kenntnisse zu Themen wie Ernährung, Fitness, Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsmanagement an. Egal, ob du dich für die Forschung entscheidest oder als Berater arbeiten möchtest, du bist in diesem Studiengang genau richtig, wenn du an Naturwissenschaften und gesundheitlichen Themen interessiert bist.

Inhalte des Gesundheitswissenschaften Studiums

Das Studium ist gleichzeitig grundlagentheoretisch und anwendungsbezogen ausgerichtet. Bio– und naturwissenschaftliche Theorien und Modelle ergänzen politik– und sozialwissenschaftliche Module.

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Zu Beginn deines Studiums befasst du dich mit den Grundlagen der Gesundheitswissenschaft. Du beschäftigst dich mit den verschiedenen Berufen in der Gesundheitsbranche, der empirischen Gesundheitsforschung und mit Methoden des gesundheitswissenschaftlichen Arbeitens. Geschichtliche Eckpunkte und Besonderheiten deines Fachs gehören ebenso zum Studieninhalt wie die Ethik in Bezug auf die Gesundheitsversorgung. Weitere gesellschaftliche Hintergründe erwirbst du in den Bereichen Gesundheitspädagogik und Gesundheitspolitik.

Wenn du bereits im fortgeschrittenen Verlauf deines Studiums bist, kommen aufbauende Themen hinzu, beispielsweise nationale und internationale Fragen im Gesundheitswesen oder Führungsverantwortung im Gesundheitssektor. Innerhalb deines Studiums wirst du außerdem mehr über Epidemiologie, also die Entstehung, die Verbreitung und die Folgen von Epidemien, und das betriebliche Gesundheitsmanagement lernen. Beide sind Themen, die in der modernen Welt sehr aktuell sind, weswegen ihnen eine größere Aufmerksamkeit zuteilwird.

Schwerpunkte und Wahlfächer

Während des Studiums hast du in der Regel die Möglichkeit, Spezialisierungen zu wählen. Diese können bespielweise im Bereich der Biowissenschaft und der Biostatistik liegen. Bei diesen Vertiefungen spielen die Prozesse und Strukturen des menschlichen Organismus eine wichtige Rolle. Die Gesundheitspolitik zusammen mit der Gesundheitsökonomie bilden den zweiten Schwerpunkt. Hier geht es um die staatliche und nicht staatliche Planung, Organisation, Steuerung und Finanzierung des Gesundheitssystems.

Je nachdem wie du dir deine berufliche Laufbahn nach dem Studium vorstellst, kannst du deinen Studienweg gestalten und deine Wahlfächer bestimmen. Planst du eher eine Karriere nah am Menschen, z. B. in einer beratenden Tätigkeit, kannst du entsprechende Fächer belegen. Denkbar sind Ernährungsverhalten, Gesundheitspsychologie, Bewegung und Entspannung. Nach dem Studium kannst du in Gesundheitseinrichtungen, beispielsweise in Rehakliniken, Versorgungszentren oder Rehasportzentren, arbeiten und Klienten zum Thema Gesundheit und Prävention beraten.

Fällt deine Entscheidung eher in Richtung Forschung, sind Wahlfächer wie Forschungsmethoden, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing geeignete Lehrgänge. Du entwickelst Präventionsmaßnahmen anhand empirischer Daten und hilfst dabei, Gesundheitskonzepte zu erstellen.

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Legst du deinen Schwerpunkt auf das Fach Qualitätsmanagement, kannst du in Kliniken und gesundheitlichen Einrichtungen die Verantwortung übernehmen, dass gewisse Standards angewendet werden und somit eine hohe Qualität gewährleistet ist.

Ein wichtiger Sektor in den Gesundheitswissenschaften ist außerdem der Verbraucherschutz. Der gesundheitliche Verbraucherschutz hat die Aufgabe, die Bevölkerung über gesundheitliche Risiken, die im Rahmen der Forschung deutlich werden, aufzuklären und sie zu schützen.

Wie lange dauert das Gesundheitswissenschaften Studium?

Wenn du dich für ein Gesundheitswissenschaften Studium entscheidest, kann du sowohl einen Bachelor-Abschluss als auch einen zusätzlichen Master-Abschluss anstreben.

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Der Bachelor dauert durchschnittlich zwischen sechs und acht Semestern. Hierbei kommt es darauf an, für welche Studienform du dich entscheidest und ob Praxis– oder Auslandssemester gewünscht und geplant sind. Die praktische Erfahrung ermöglicht dir nach deinem Abschluss meistens einen besseren Berufseinstieg. Zusätzlich kannst du dadurch herausfinden, ob die verschiedenen Berufsmöglichkeiten eines Gesundheitswissenschaftlers wirklich etwas für dich sind. Plane aber die zusätzliche Zeit ein, weil du Praktika nicht immer in deine vorlesungsfreien Phasen legen kannst.

Wenn dir die Gesundheitswissenschaften zusagen, kannst du nach deinem Bachelor noch einen Master anhängen. Dieser dauert zwischen drei und vier Semestern, wenn du dich für die Vollzeit-Variante entscheidest. Möchtest du jedoch während deines Studiums weiterhin Berufserfahrung sammeln, käme auch ein berufsbegleitendes Studium infrage, welches du teilweise auf bis zu acht Semester verlängern kannst.

Was kostet ein Gesundheitswissenschaften Studium?

Die Kosten für das Studium der Gesundheitswissenschaften sind abhängig von der Institution. An einer staatlichen Universität oder Fachhochschule sind Semesterbeiträge von 200 bis 400 Euro im Normalbereich. In diesen Beiträgen stecken oftmals schon ein Semesterticket und der Beitrag zum Studierendenwerk mit drin.

An privaten Hochschulen kannst du mit weitaus höheren Semestergebühren rechnen. Hier kostet ein Semester oftmals über 2.000 Euro und in diesem Preis sind noch keine Kosten für Materialien enthalten. Dafür lernst du in der Regel in kleineren Gruppen und von Dozenten, die direkt aus der Praxis berichten können.

Neben den Semesterbeiträgen bzw. –gebühren fallen meistens auch Mietkosten und Unterhaltskosten an. Diese solltest du bei der Auswahl der Hochschule nicht aus den Augen verlieren.

Voraussetzungen fürs Gesundheitswissenschaften Studium

Um ein Studium im Bereich der Gesundheitswissenschaften starten zu können, benötigst du zuallererst die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife. Du möchtest ohne vorhandenes Abitur studieren? Dann informier dich hier, welche Bedingungen du erfüllen musst. Berücksichtige jedoch bitte, dass diese Möglichkeit nicht an jeder Fachhochschule oder Universität angeboten wird.

Oftmals sind Gesundheitswissenschaften-Studiengänge NC-frei. Das heißt, du kannst dich mit jeder Abschlussnote auf einen Studienplatz bewerben. Falls jedoch nicht, liegt der Numerus clausus meist zwischen 1,9 und 2,5.

Des Weiteren benötigst du, um an ausgewählten Hochschulen studieren zu können, teilweise ein Vorpraktikum oder musst an einem Auswahlverfahren teilnehmen und dieses bestehen. Überprüfe daher, an welcher Hochschule du welche Anforderungen erfüllen musst, um bestmöglich vorbereitet zu sein. So steht deinem Wunsch, später im Bereich der Gesundheitswissenschaften zu arbeiten, nichts im Weg.

Persönliche Voraussetzungen

Neben den allgemeinen Voraussetzungen bringen dich selbstverständlich persönliche Eigenschaften innerhalb deines Studiums voran. Sowohl dein Interesse an diversen gesundheitspolitischen und gesundheitswissenschaftlichen Themen als auch hinsichtlich der Umwelt und der Statistik sollte vor Studienstart bereits ausgeprägt sein. Da du nach deinem Abschluss im Gesundheitssektor arbeiten wirst, sind außerdem deine Sozialkompetenz und deine Kommunikationsstärke gefragt. In den meisten Fällen wirst du als Gesundheitswissenschaftler bzw. Gesundheitswissenschaftlerin mit Menschen zu tun haben.

Schulische Kenntnisse

Schulfächer, die in diesem Studiengang relevant sind, sind zum einen die Biologie. Vor allem in den ersten Semestern wirst du dich viel mit dem Menschen als Lebewesen und dessen Prozessen und Strukturen auseinandersetzen. Deswegen sollten gute Kenntnisse im Fach Biologie definitiv vorhanden sein. Außerdem sind Fächer wie Politik und Sozialwissenschaft äußerst relevant. Auch in diesen Fächern solltest du über die Grundlagen Bescheid wissen, damit du die weiterführenden Fakten korrekt zuordnen und sortieren kannst. Besonders über das Gesundheitssystem solltest du bereits Informationen parat haben.

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Wo kann ich Gesundheitswissenschaften studieren?

Ein Gesundheitswissenschaften Studium kannst du an vielen verschiedenen Standorten in ganz Deutschland aufnehmen. Insgesamt stehen dir über 20 Fachhochschulen und Universitäten in unterschiedlichen Bundesländern zur Auswahl. An diesen Standorten hast du die Wahl zwischen Vollzeit– und Teilzeitstudiengängen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Fernstudium, bei dem du von überall aus studieren kannst. Dabei profitierst du von maximaler örtlicher Flexibilität. Hierbei bist du jedoch teilweise auf dich allein gestellt, denn der Kontakt mit Kommilitonen und Kommilitoninnen kann durch die räumliche Trennung schwierig sein.

Welchen Abschluss habe ich nach dem Gesundheitswissenschaften Studium?

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Nach dem Studium kannst du dich offiziell Gesundheitswissenschaftler bzw. Gesundheitswissenschaftlerin nennen. Abhängig vom Studiengang besitzt du entweder einen Bachelor of Arts, einen Bachelor of Science oder einen Bachelor of Education. Das kommt darauf an, für welchen Studiengang du dich entscheidest und welchen Schwerpunkt du wählst. Der Abschluss hat Auswirkungen darauf, welche Möglichkeiten du nach deinem Studium hast. Solltest du ein großes Interesse an statistischen Verfahren besitzen und dich langfristig in der Forschung wiederfinden, dann ist ein Bachelor of Science der Abschluss, welchen du anstreben solltest.

Da du einen Masterabschluss anhängen kannst, kann dein Abschlusstitel hier ebenfalls der Master of Arts, Master of Science oder Master of Education sein. Hier gilt das Gleiche wie im Bachelor: Der Titel ist abhängig von der inhaltlichen Ausrichtung des Studienfachs.

Verdienst als Gesundheitswissenschaftler

Dir stehen nicht nur viele unterschiedliche Aufgaben als Gesundheitswissenschaftler offen, sondern auch viele verschiedene Branchen, die wiederum unterschiedlich gut bezahlen. Das durchschnittliche Jahreseinkommen von Gesundheitswissenschaftler liegt bei 35.000 bis 70.000 € brutto. Vor allem innerhalb der Pharmabranche kannst du auch Gehälter von über 5.000 € pro Monat erzielen.

In Sachen Verdienst kommt es jedoch nicht nur auf die Branche an, denn dein Lohn hat auch etwas mit deiner Position und der damit verbundenen Verantwortung zu tun. Wenn du nach deinem Studium zunächst eher geringere Verantwortung trägst, musst du dich vermutlich gehaltstechnisch etwas zurücknehmen. Sobald du aber die nötige Berufserfahrung gesammelt hast und dir mehr Verantwortung übertragen wird, kannst du besser in Gehaltsverhandlungen starten als direkt nach dem Studium.

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Mit deinem Studium kannst du in unterschiedliche Bereiche des Gesundheitssektors einsteigen. Du könntest dich für eine Tätigkeit bei einer Kranken–, Pflege oder Unfallversicherung entscheiden oder anderweitig in die Wirtschaft gehen, beispielsweise bei einem Unternehmen oder einem Verein. Dienstleistungsunternehmen, die betriebliche Gesundheitsförderung für andere Unternehmen anbieten, könnten zusätzlich relevant für dich sein. Diese Dienstleistung richtet sich häufig an kleinere bis mittelständige Unternehmen, die nicht allzu viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben. Außerdem sind mögliche Einsatzgebiete in der Gesundheitspolitik und der Gesundheitsberichterstattung vorhanden.

Deine Aufgaben belaufen sich hierbei beispielweise auf die Erhebung von gesundheitsbezogenen Daten. In diesem Fall bist du für die gesamte Planung von Studien zuständig und betreust deren Durchführung und anschließende Analyse. Neben dem statistischen Aufgabengebiet hast du außerdem die Möglichkeit, in der gesundheitlichen Beratung tätig zu werden, um zum Beispiel den Betriebsalltag in Unternehmen gesundheitlich besser zu gestalten. Das betriebliche Gesundheitsmanagement gewinnt besonders in den letzten Jahren eine immer größer werdende Bedeutung.

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Verdienst als Gesundheitswissenschaftler

Dir stehen nicht nur viele unterschiedliche Aufgaben als Gesundheitswissenschaftler offen, sondern auch viele verschiedene Branchen, die wiederum unterschiedlich gut bezahlen. Das durchschnittliche Jahreseinkommen von Gesundheitswissenschaftler liegt bei 35.000 bis 70.000 € brutto. Vor allem innerhalb der Pharmabranche kannst du auch Gehälter von über 5.000 € pro Monat erzielen.

In Sachen Verdienst kommt es jedoch nicht nur auf die Branche an, denn dein Lohn hat auch etwas mit deiner Position und der damit verbundenen Verantwortung zu tun. Wenn du nach deinem Studium zunächst eher geringere Verantwortung trägst, musst du dich vermutlich gehaltstechnisch etwas zurücknehmen. Sobald du aber die nötige Berufserfahrung gesammelt hast und dir mehr Verantwortung übertragen wird, kannst du besser in Gehaltsverhandlungen starten als direkt nach dem Studium.

Wer bietet das Gesundheitswissenschaft-Studium an?

Es gibt viele verschiedene Angebote, welche für dich und dein Gesundheitswissenschaften Studium relevant sein könnten. Unterschiedliche Institutionen, darunter Fachhochschulen, Universitäten, Akademien und Fernunis, bieten ein Studium im Bereich der Gesundheitswissenschaften an.

Ähnliche Studiengänge wie Gesundheitswissenschaft

Du bist dir noch nicht sicher, ob ein Gesundheitswissenschaften Studium das Richtige für dich ist? Vielleicht findest du in den nachfolgenden Alternativen das passende Studium für dich.

Was ist Gesundheitswissenschaft und worum geht’s im Studium?

Die Gesundheitswissenschaft verknüpft die Naturwissenschaften mit aktuellen gesundheitlichen Themen. Innerhalb des Studiums wirst du dich mit der Forschung innerhalb des Gesundheitssektors beschäftigen. Außerdem spielen Kurse zur Epidemiologie und Gesundheitspolitik eine große Rolle.

Wie lange dauert ein Gesundheitswissenschaften Studium?

Das Studium zum Gesundheitswissenschaftler dauert in der Regel 6 bis 8 Semester bis zum Bachelorabschluss und weitere zwei Jahre für einen Masterabschluss. Zeitliche Abweichungen können jedoch eintreten, wenn du Praxis– oder Auslandssemester planst.

Was kostet ein Gesundheitswissenschaften Studium?

Das Studium der Gesundheitswissenschaften ist an den meisten Standorten ohne zusätzliche Gebühren zu den Semesterbeiträgen möglich. Der Semesterbeitrag beläuft sich auf zwischen 200 und 400 € pro Semester. An privaten Hochschulen können die Studiengebühren über 2.000 € pro Semester betragen.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für Gesundheitswissenschaften?

Allgemein benötigst du die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife. Manche Hochschulen setzen außerdem einen Numerus clausus von 1,9 bis 2,5 voraus und möchten ein Vorpraktikum bei ihren Studierenden sehen. Neben diesen Voraussetzungen solltest du zusätzlich Kenntnisse in Biologie und Interesse an gesundheitswissenschaftlichen Themen mitbringen.

Wo kann ich Gesundheitswissenschaften studieren?

Gesundheitswissenschaften kannst du an Standorten in ganz Deutschland studieren. Hier solltest du jedoch darauf achten, dass du eine Hochschule wählst, die deinen gewünschten Schwerpunkt anbietet.

Welchen Abschluss habe ich nach dem Gesundheitswissenschaften Studium?

Nach dem Studium hast du entweder einen Bachelor of Arts, of Science oder of Education. Das gleiche gilt für deinen Masterabschluss. Die Titelbezeichnung ist abhängig von deinem gewählten Schwerpunkt innerhalb des Studiums. Solltest du dich beispielweise für einen forschenden Schwerpunkt entscheiden, erhältst du einen Bachelor bzw. Master of Science.

Was bringt mir ein Gesundheitswissenschaften Studium?

Ein Studium der Gesundheitswissenschaften eröffnet dir eine Vielzahl von Arbeitsbereichen. Dir stehen viele verschiedene Branchen zur Auswahl, beispielsweise der Pharmabereich. Außerdem kann dein Gehalt, abhängig von Branche und Verantwortung, überdurchschnittlich gut sein.

Wer bietet das Gesundheitswissenschaften Studium an?

Sowohl Hochschulen als auch Universitäten und private Hochschulen bieten ein Studium der Gesundheitswissenschaften an. Du kannst dich daher frei entscheiden, für welche Art und an welchem Standort du dich bewerben möchtest.

Gibt es ähnliche Studiengänge wie Gesundheitswissenschaften?

Neben dem Gesundheitswissenschaften Studium gibt es noch weitere Studienmöglichkeiten im Gesundheitssektor. Hier findest du sie.