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Koch Ausbildung

Köchin oder Küchenchef werden

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Was ist ein Koch?

Ein Koch ist die Verantwortungsperson der Küche, die sich um den reibungslosen Ablauf vom Einkauf bis zum Anrichten der Speisen und dem Reinigen des Arbeitsplatzes kümmert. Dabei stehen dir als Koch Küchenhilfen zur Seite, denen du Anweisungen gibst und Aufgaben zuteilst, so dass ihr als Team ein leckeres Menü zu Tisch bringt.

Welche Ausbildungsinhalte erwarten mich?

Die Ausbildung zum Koch bzw. zur Köchin bereitet dich darauf vor, in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren und auch bei einem vollen Restaurant mit vielen hungrigen Gästen leckere Gerichte zu servieren. In der Ausbildung wird dir ein allumfassender Einblick in den Alltag eines Kochs gegeben und du bekommst vertiefte Eindrücke vom Wareneinkauf, der Lebensmittelkunde, der richtigen Lagerung von Lebensmitteln, vom Erstellen von Menüs und Speiseplänen, dem Umgang mit Gästen und dem Hauptthema, dem Kochen.

Die Ausbildung zum Koch erfolgt dual. Eine duale Ausbildung charakterisiert sich durch den Wechsel von Theorieeinheiten an der Berufsschule und praktischen Einblicken in den Berufsalltag eines Kochs. Passende Lehrbetriebe sind beispielsweise Restaurants, Schulmensen, Betriebskantinen, Kreuzfahrtschiffe oder auch Krankenhäuser.

In der Küche lernst du die praktischen Aufgaben eines Kochs kennen und übernimmst Aufgaben eigenverantwortlich. In der Berufsschule wird dir das dazugehörige Theoriewissen vermittelt. Du hast nicht nur grundlegende Fächer wie Deutsch, Englisch oder Wirtschaftskunde, sondern auch spezifische Schulfächer für Köche. Beispiele hierfür sind die Speisefolge, warme und kalte Buffets oder internationale sowie regionale Küche. Aufgrund der veränderten Anforderungen von Gästen wie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Ernährungsgewohnheiten und gesetzlicher Anforderungen an Hygienestandards wird die Koch Ausbildung zum 1. August 2022 inhaltlich angepasst. Gleichzeitig wird zum 01.08.2022 auch eine neue Ausbildung eingeführt: Fachkraft Küche. Die Ausbildung ist inhaltlich ähnlich zur Koch Ausbildung, jedoch etwas weniger tiefgehend und mit der Ausbildungsdauer von nur 2 Jahren zeitlich etwas kürzer.

Ablauf der Koch Ausbildung

Der genaue Ablauf der Koch Ausbildung ist in der Ausbildungs– und Prüfungsordnung für Köche geregelt. Die meisten Tage verbringst du in der Küche deines Ausbildungsbetriebs. An ein bis zwei Tagen in der Woche bist du an der Berufsschule und lernst gemeinsam mit anderen Auszubildenden die theoretischen Inhalte kennen.

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An einigen Berufsschulen finden Blockveranstaltungen statt, bei denen du dann mehrere Tage am Stück die Schule besuchst und dafür in schulfreien Phasen die ganze Woche über im Betrieb bist.

Das erste Ausbildungsjahr untergliedert sich in die 3 Hauptthemen Arbeiten in der Küche, Arbeiten im Service und die Verwaltung. Du lernst in der Küche, wie du Gerichte nach Rezept vorbereiten, kochen und anrichten kannst. Hierfür werden dir auch die lebensmittelrechtlichen Grundlagen vermittelt und du lernst, welche Sicherheitsvoraussetzungen für das Arbeiten in der Küche gelten. Im Servicebereich lernst du, was einen guten Gastgeber ausmacht. Vom Erstellen der Menükarten über das Servieren der Speisen und Getränke über Beratungsgespräche für die Gäste bis hin zur Abrechnung wirst du nach dem ersten Jahr alles beherrschen. Daneben lernst du auch, wie welche Lebensmittel zu lagern sind, wie ein Kaufvertrag geschlossen wird und was es mit der Warenwirtschaft auf sich hat. Am Ende des ersten Lehrjahres steht die praktische Zwischenprüfung an. Hier musst du deine Kenntnisse und Fähigkeiten in der Küche unter Beweis stellen.

Im zweiten Ausbildungsjahr steht das Kochen im Vordergrund. Du lernst alles rund um das Thema „Speisen aus pflanzlichen Rohstoffen“. Hierbei geht es nicht nur um das Lagern und Zubereiten von Speisen aus Obst und Gemüse, sondern auch um die ernährungstechnische Sicht speziell für Veganer und Vegetarier. Auch ihnen musst du als Koch eine leckere und ausgewogene Mahlzeit anbieten können. Ein weiterer Punkt ist das Zubereiten und Anrichten von kalten sowie warmen Buffets. Der wohl stressigste Punkt im Alltag eines Kochs ist das zeitliche Meistern des à la carte Geschäfts. Hier dürfen die Gäste frei wählen, welches Gericht sie von der Speisekarte bestellen. Für Köche stellt dies eine gewisse Unsicherheit in der Kalkulation sowie dem Zeitmanagement dar. In der Berufsschule lernst du, wie du à la carte Bestellungen und die entsprechenden Vorbereitungen meisterst.

Das dritte Ausbildungsjahr steht für Spezialgebiete wie Bankette oder Aktionswochen. Ein Bankett ist ein Festessen, welches für Köche besonders planungsintensiv sein kann. In der Ausbildung lernst du, welche Arten von Banketten es gibt und welche Menüs du deinen Gästen für ihr Fest empfehlen kannst. Auch sogenannte Aktionswochen werden im dritten Lehrjahr behandelt. Hier lernst du, wie du spannende Projekte wie eine „saisonale Kürbiswoche“ oder ein „österliches Spargelmenü“ in die Tat umsetzen kannst. Zu guter Letzt wird es in deiner Ausbildung noch international. Du lernst neben den Eindrücken der deutschen, regionalen Küche verschiedene internationale Gerichte und deren Zubereitung aus aller Welt kennen. Am Ende des dritten Lehrjahrs wartet die Abschlussprüfung auf dich. Hast du die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, bist du staatlich anerkannter Koch.

Praktischer Teil der Koch Ausbildung

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Alle theoretischen Einheiten aus der Berufsschule kannst du in der Küche in die Praxis umsetzen. Zu Beginn wird dir dein Ausbilder noch viele Ansagen und Anleitungen geben. Doch mit der Zeit lernst du weiter und kannst Arbeitsschritte selbstständig und eigenverantwortlich übernehmen.

Zu Beginn der Ausbildung wird dir gezeigt, wie du mit den Gästen umgehen sollst, wie du sie in der Speisenauswahl berätst und auf ihre Wünsche eingehst. Zudem bekommst du Einblicke in die Lebensmittelwirtschaft sowie die Bürotätigkeiten, mit denen ein Koch in Kontakt kommt.
Im zweiten und dritten Lehrjahr bereitest du zunehmend eigenständig kleinere Gerichte wie Vorspeisen, Beilagen, Suppen oder Süßspeisen zu. Du unterstützt die anderen Köche beim Anbraten oder Garen von Fleisch und Fisch und bekommst so einen allumfassenden Einblick in die Zubereitung von Gerichten

.In deinen Arbeitsschritten wirst du viel mit modernen sowie alten Küchengeräten zu tun haben. Einige bekannte Küchengeräte, mit denen du arbeiten wirst, sind zum Beispiel:

  • Messer
  • Pfannen
  • Fritteuse
  • Großküchenherd
  • Kombidämpfer
  • Knetmaschine

Während der gesamten 3 Ausbildungsjahre führst du ein Berichtsheft, in welchem du deine Arbeitsschritte, Arbeitsabläufe und erlernten Tätigkeiten Tag für Tag dokumentierst und in gewissen Abständen deinem Ausbilder vorlegst. So reflektierst du am Ende des Arbeitstages nicht nur für dich, was du Neues gelernt hast, sondern hast am Ende der Ausbildung auch einen schönen Gesamtüberblick über die Erfahrungen während deiner Zeit als Azubi.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Koch?

Die Ausbildungsdauer für Köche beträgt insgesamt 3 Jahre. In diesen 3 Jahren Ausbildungszeit besuchst du den Theorieunterricht an der jeweiligen Berufsschule und arbeitest täglich in deinem Ausbildungsbetrieb mit.
Wenn du an einer Koch Ausbildung interessiert bist, sollte dir von vornherein klar sein, dass du als ausgelernter Koch lange Arbeitszeiten bis in den späten Abend oder sogar Schichtbetrieb haben wirst. Auch die Arbeit am Wochenende sollte für dich kein Problem darstellen.

Was kostet eine Koch Ausbildung?

Wenn du die Ausbildung an einer staatlichen Berufsschule besuchst, kostet dich die Ausbildung nichts. Die duale Ausbildung ist für dich kostenlos und du beziehst während deiner Ausbildung zudem eine Ausbildungsvergütung. Mögliche Kosten für Lernmaterialien, Bücher oder auch für deine Kochausstattung solltest du in deiner Kalkulation aber nicht vergessen. Vor allem professionelle Messer können teuer sein.

Die Koch Ausbildung kann auch an privaten Berufsschulen besucht werden. Hier sind oftmals kleinere Klassen für eine intensivere Auseinandersetzung der Schüler mit der Materie von Vorteil. Die Kosten richten sich hier jeweils nach der Schule.

Wie viel verdienen Köche in der Ausbildung?

Ab dem ersten Ausbildungstag erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Im Durchschnitt kannst du mit folgenden Bruttomonatsbeträgen rechnen:

  • 1 Jahr: 770 Euro brutto
  • 2 Jahr: 870 Euro brutto
  • 3 Jahr: 990 Euro brutto

Dein genauer Lohn richtet sich jedoch nach dem Ausbildungsbetrieb, der Branche, dem Bundesland und einem möglichen Tarifvertrag. Unterliegt dein Ausbildungsbetrieb einem Tarifvertrag, ist dein Einkommen tariflich geregelt. Doch auch der Tarifvertrag kann je nach Branche und Bundesland variieren.

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Welche Voraussetzungen gibt es für Koch-Azubis?

Rechtlich gesehen, gibt es fast keine zwingenden Voraussetzungen, um eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin zu beginnen. Die einzige zwingende Voraussetzung, um Koch zu werden, ist eine Belehrung und Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Hierfür musst du dich in deinem Gesundheitsamt in der Nähe zu einem Kurs anmelden, um anschließend die Bescheinigung zu erhalten.

Theoretisch kannst du dich auch ohne Schulabschluss auf eine Koch Ausbildung bewerben. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Betriebe zumindest einen Hauptschulabschluss voraussetzen.

Gute Noten in Mathe können in der Ausbildung hilfreich sein, wenn du zum Beispiel Mengenverhältnisse in Rezepten abändern oder Preise in deinem Lebensmitteleinkauf berechnen musst.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollte ein Koch mitbringen?

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An oberster Stelle sollten deine Leidenschaft für gutes Essen, Interesse an exotischen Geschmäckern und allgemein eine körperlich sowie psychische Belastbarkeit im stressigen Küchenalltag stehen. In der Küche wird es oftmals stressig und hektisch, weshalb du auch in Stresssituationen den Fokus nicht verlieren darfst und dich nicht von strengen Anweisungen des Küchenchefs unterkriegen lassen darfst. Das A und O ist hierbei eine gute Kommunikation zwischen dir, dem Küchenchef und dem Küchenpersonal. Aber auch mit den Gästen solltest du gut und gerne kommunizieren können. Ist das Menü erstmal serviert, geht es auch in der Küche wieder ruhiger zu.

Da es zu deiner Aufgabe gehört, anschließend das Chaos in der Küche zu beseitigen, sollte dir Hygiene kein Fremdwort sein. Küchenarbeit ist Teamarbeit, weshalb du gerne und offen mit anderen Leuten zusammenarbeiten solltest. Es ist wichtig, dass du die dir gegebenen Anweisungen gut verstehen und umsetzen kannst.

Zusammenfassend solltest du also gut im Team arbeiten können und eine besondere Leidenschaft für Essen, Kochen und Anrichten haben. Den Rest lernst du während der Zeit. Du solltest dir jedoch bewusst sein, dass die Koch Ausbildung nicht das Richtige für dich ist, wenn du am Wochenende frei haben möchtest und du gerne regelmäßige Arbeitszeiten hättest. Als Koch musst du bereit sein, bis in die späten Abendstunden und am Wochenende zu arbeiten.

Wo kann ich die Ausbildung machen?

Wenn du dich für die Ausbildung zum Koch bzw. zur Köchin entschieden hast, schaust du dich in deiner Umgebung oder an deinem Wunschort nach einem passenden Ausbildungsbetrieb um. Hier ist es ganz dir überlassen, ob du in ein lokales Restaurant, eine Großkantine oder doch auf das Kreuzfahrtschiff ins Ausland gehst. Die passende Berufsschule befindet sich in der Regel nicht weit von deinem Ausbildungsbetrieb entfernt. Berufsschulen gibt es deutschlandweit.

Welchen Abschluss habe ich nach der Koch Ausbildung?

Am Ende deiner Kochausbildung wartet die Abschlussprüfung auf dich, die aus einem praktischen sowie einem theoretischen Teil besteht. Im praktischen Teil der Prüfung musst du eigenständig ein 3-Gänge-Menü zaubern und mehrere Verkoster von deinem Können überzeugen. Im theoretischen Teil musst du dein erlerntes Wissen aus der Berufsschule unter Beweis stellen.

Hast du die Abschlussprüfung erfolgreich gemeistert, hast du die Gesellenprüfung zum Koch bestanden und die Ausbildung erfolgreich absolviert. Du kannst dich dann als staatlich anerkannter Koch bzw. staatlich anerkannte Köchin bezeichnen.

Fortbildungen für Köche und Köchinnen

Auch nach abgeschlossener Ausbildung kann es von Vorteil sein, sich weiterzubilden. Es gibt unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten, die dich weiterqualifizieren können. Eine Art von Weiterbildungen sind Anpassungsausbildungen, die dein erlerntes Wissen auf den aktuellen Stand bringen. Hier kannst du beispielweise Kurse zu speziellen Ernährungsformen oder Diäten besuchen, um passende Gerichte zubereiten zu können.

Wenn du als Koch Karriere machen willst, kannst du eine Weiterbildung zum Küchenmeister oder zum staatlich geprüften Gastronomen besuchen. Hierdurch kannst du mehr Verantwortung und auch Personal in der Küche übernehmen oder auch den Weg in die Selbstständigkeit wagen. Möchtest du noch ein Studium an deine Koch Ausbildung anschließen, können vor allem folgende Studiengänge interessant sein:

  • Hotelmanagement
  • Lebensmitteltechnologie
  • Ernährungswissenschaften
  • Diätetik

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Wieso Koch oder Köchin werden?

Als ausgebildeter Koch kannst du nicht nur die Gäste in deinem Restaurant oder deiner Kantine bekochen, sondern kannst dich auch bei Freunden und Familie mit deinen Kochkünsten beliebt machen. Als Koch lernst du verschiedenste Spezialitäten aus aller Welt, wie zum Beispiel Meeresfrüchte, zuzubereiten und kannst die leckersten Soßen zaubern. Außerdem sind Köche auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, weshalb dir die Arbeitssuche mit einer abgeschlossenen Koch Ausbildung keine Schwierigkeiten bereiten sollte. Bildest du dich in bestimmten Bereichen nach deiner Ausbildung weiter, spezialisierst du dich auf ein Gebiet und kannst dich dadurch mit deinem Alleinstellungsmerkmal in der Welt der Gastronomie bekannt machen. Auch der Weg in die Selbstständigkeit steht dir als Koch offen.

Wo arbeiten Köche?

Die Arbeitsorte und das Berufsbild für Köche könnten nicht vielfältiger und unterschiedlicher sein. Der bekannteste Einsatzbereich von Köchen ist klassisch das Restaurant. Doch auch hier ist es dir überlassen, ob du in ein klassisch deutsches Lokal gehst oder in ein international geprägtes mit ausländischen Delikatessen. Du kannst zudem nicht nur im Restaurant arbeiten: Auch Hotels, Krankenhäuser und große Unternehmen im Wirtschaftsbereich suchen Köche für ihre Kantinen. Einige Köche arbeiten später auch in Fabriken, wie beispielsweise in der Lebensmittelproduktion. Ein spannender Einsatzort für Köche kann auch ein Kreuzfahrtschiff sein. Hier reist du mit den Urlaubspassagieren übers Meer und verwöhnst die Touristen dabei mit deinen Leckereien aus der Küche.

Wie du siehst, sind die Arbeitsplätze für Köche sehr vielfältig und zeitlos. Köche werden immer gebraucht, da die Menschen auch noch in 100 Jahren gerne in ein schickes Lokal gehen wollen, um ein leckeres Menü zu genießen.

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Wie viel verdient man als staatlich anerkannter Koch?

Was du als ausgebildeter Koch am Ende verdienst, hängt von verschiedenen Faktoren wie deiner Berufserfahrung, deinem Arbeitsort und der gewählten Branche ab. Bist du beispielsweise in einem Hotel tätig, hängt dein Gehalt vom Tarifvertrag für das Gaststätten– und Hotelgewerbe ab. Ob für deinen Arbeitsplatz ein Tarifvertrag gilt, hängt wieder vom Einzelfall ab. Im Durchschnitt kannst du als Koch aber mit einem Bruttomonatsgehalt von ca. 1.800 Euro bis zu 2.400 Euro rechnen.
Wirst du als Koch im öffentlichen Dienst tätig, ist dein Einstiegsgehalt oftmals höher und dein Monatslohn beträgt durchschnittlich 2.200 Euro bis 2.800 Euro. Hast du genügend Erfahrungen gesammelt und dich entsprechend weitergebildet, kannst du es auch wagen, ein eigenes Restaurant zu eröffnen und in die Selbstständigkeit zu starten. Hier hängt dein Einkommen in erster Linie von dir selbst und deinem unternehmerischen Erfolg ab.

Wer bildet Köche aus?

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Du kannst dir deinen ausbildenden Betrieb selbst aussuchen. Jungköche und Koch-Auszubildende werden in Restaurants, Großküchen, Kantinen und bei Catering-Services gesucht. Darüber hinaus bilden teilweise auch Firmen in der Lebensmittelindustrie Köche und Köchinnen aus. Hier liegt der Fokus stärker auf der Erarbeitung neuer Rezepturen oder Geschmackserlebnisse.

Die passende Berufsschule für deine duale Koch Ausbildung suchst du anschließend, in der Regel in der Nähe deines Betriebs. Passende Schulen findest du in ganz Deutschland. Wenn deine Wunschschule im Blockunterricht ausbildet, sind auch längere Anfahrtswege denkbar, weil du nicht täglich pendeln musst.

Weitere Ausbildungen in der Gastronomie

Du willst in der Gastronomie tätig werden, doch die Koch Ausbildung spricht dir nicht ganz zu? Dann könnten folgende Alternativen interessant für dich sein. Die Tätigkeitsfelder im Hotel– und Gastgewerbe sind so verschieden und unendlich, dass auch du eine passende Berufsausbildung finden kannst.

Was beinhaltet die Koch Ausbildung?

Angehende Köche werden zu Spezialisten in der Küche ausgebildet. Neben dem Einkauf der Zutaten, der Erstellung von Speiseplänen, dem Zubereiten und Anrichten der Gerichte lernst du als Azubi auch, wie Lebensmittel korrekt gelagert werden und wie du das Küchenpersonal richtig anleitest und beaufsichtigst. Die Ausbildungsinhalte sind sehr vielfältig und machen aus dir einen richtigen Allrounder in der Küche.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Koch?

Die Ausbildung zum Koch dauert 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Ausbildungsdauer um 6 Monate zu verkürzen. Dies hängt von deinen Leistungen im Betrieb sowie deinen schulischen Qualifikationen ab.

Was kostet eine Koch Ausbildung?

Die Ausbildung zur Köchin ist an staatlichen Berufsschulen kostenlos. Da die Ausbildung dual gestaltet ist und du sowohl Zeit in der Schule als auch im Betrieb verbringst, erhältst du ein monatliches Entgelt, welches du in deiner Kostenberechnung ebenfalls beachten solltest.

Welche Voraussetzungen gelten für Koch Azubis?

Offiziell gibt es für die Ausbildung zum Koch keine formellen Voraussetzungen. Praktisch gesehen, zeigt sich jedoch, dass die meisten Betriebe von ihren Auszubildenden zumindest einen Hauptschulabschluss fordern.

Wo kann ich die Koch Ausbildung machen?

Köche werden überall auf der Welt gesucht. Ob klassisch im Restaurant, in einer Schulkantine, der Krankenhausküche oder auf einem Kreuzfahrtschiff. Einen passenden Betrieb kannst du überall finden. Passende Berufsschulen gibt es auch deutschlandweit.

Welchen Abschluss habe ich nach der Koch Ausbildung?

Nach erfolgreich bestandener Gesellenprüfung bist du staatlich anerkannter Koch. Nach deiner Ausbildung kannst du weitere Qualifikationen oder Weiterbildungen besuchen, die dir noch spezifischere Abschlüsse verleihen, wie z. B. Diätkoch.

Warum Koch bzw. Köchin werden?

Köche und Köchinnen werden überall auf der Welt gebraucht und gesucht. Egal ob in den Ferien auf einem Kreuzfahrtschiff, in einem noblen Restaurant oder alltäglich in der Kantine im Betrieb, die Menschen brauchen etwas zu essen und freuen sich über frisch gekochte Mahlzeiten von dir.

Wer bildet Köche und Köchinnen aus?

Die Kochausbildung findet dual statt, so dass du einen theoretischen Teil in der Berufsschule und einen größeren praktischen Teil in deinem Ausbildungsbetrieb besuchst.

Gibt es ähnliche Ausbildungen?

Wenn du dich mit dem Thema Ernährung und Lebensmitteln auseinandersetzen möchtest, könnten dich diese Ausbildungen interessieren.