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© Austin Distel; Unsplash

Die Ausbildung zum Kleinen Heilpraktiker

Der Kleine Heilpraktiker unterscheidet sich vom normalen Heilpraktiker in seinem Zuständigkeitsbereich. Diese sind entweder Psychotherapie, Physiotherapie oder Podologie (Bereich Füße). Die Kleinen Heilpraktiker konzentrieren sich lediglich auf ihren Bereich. Sie dürfen, im Gegensatz zu normalen Heilpraktikern, keine körperlichen Therapien anwenden oder Medikamente verschreiben. Demnach ist der Prüfungsumfang des Kleinen Heilpraktikers und die damit verbunden Kosten für die Ausbildung auch geringer.

Was ist/macht der Kleine Heilpraktiker

Wer sich im Bereich „Ausbildung zum Heilpraktiker“ bereits etwas umgeschaut hat, ist bestimmt schon einmal über den Begriff „Kleiner Heilpraktiker“ gestolpert. Was steckt aber hinter diesem Begriff und was sind die Aufgaben eines Kleinen Heilpraktikers.

Im Grunde ist das, was den Kleinen Heilpraktiker von einem normalen Heilpraktiker unterscheidet, sein Zuständigkeitsbereich. Im Gegensatz zum normalen Heilpraktiker sind sie nämlich auf einen bestimmten Bereich beschränkt. Meistens ist das die Psychotherapie. In diesem Bereich können sie ihre Patienten behandeln, dürfen aber keine körperlichen Therapien anwenden oder Medikamente verschreiben. Im Bereich der Psychotherapie konzentriert sich der Heilpraktiker also lediglich auf das Diagnostizieren und Behandeln psychischer, bzw. seelischer Leiden.

Weitere Ausbildungen zum Kleinen Heilpraktiker können im Bereich Physiotherapie und Podologie gemacht werden. Hier gilt dasselbe Prinzip; die Erlaubnis zur Ausübung beschränkt sich lediglich auf den Fachbereich der Ausbildung. Während die Ausbildung im Bereich Physiotherapie selbsterklärend sein dürfte, befasst sich die Podologie rund um das Thema Füße.

Kleiner Heilpraktiker – Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Kleinen Heilpraktiker ist, genau wie die normale Heilpraktiker Ausbildung, nicht gesetzlich festgelegt. Das einzige, was für das Praktizieren als (Kleiner) Heilpraktiker von Nöten ist, ist eine bestandene Prüfung. Das führt dazu, dass sich die Ausbildungen der verschiedenen Anbieter in vielen Punkten voneinander unterscheiden. Diese unterscheiden sich vor allem in der Dauer und der Studienform, sprich Präsenzstudium, Fernstudium oder ähnliches. Daraus folgt auch, dass je nach Kriterien mit unterschiedlichen Preisen gerechnet werden kann.

In der Ausbildung selbst lernt man viele Möglichkeiten zur seelischen Behandlung der Klienten. Zu diesem Zweck lernt man viele nützliche Therapieverfahren und psychologische Techniken, die zur Genesung der Patienten führen sollen. Dabei gibt es auch eine Vielzahl von verschiedenen Richtungen, die eingeschlagen werden können. Paartherapie ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Die Prüfung zum Kleinen Heilpraktiker

Die Prüfung, die am Ende der Ausbildung abgelegt wird, unterscheidet sich fast nur aus inhaltlicher Sicht von der des normalen Heilpraktikers. Diese besteht ebenfalls aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und wird vom lokalen Gesundheitsamt durchgeführt. Das heißt, die Prüfung wird nicht vom jeweiligen Anbieter durchgeführt. Meistens muss man sich selbst um die Anmeldung beim Gesundheitsamt kümmern. Hier fallen Anmeldungsgebühren an, die zu berücksichtigen sind. Manche Anbieter greifen dir bei diesem Prozess aber unter die Arme.

Der Inhalt der Prüfung besteht aus zwei Teilen; der klinischen Pathologie und der klinischen Psychologie. Das sind auch genau die Bereiche, in denen man als Heilpraktiker der Psychotherapie später tätig sein wird. Hierbei wird überprüft, ob das Gelernte sitzt und angewendet werden kann, denn genau wie ein Heilpraktiker besitzt auch ein Kleiner Heilpraktiker eine große Verantwortung gegenüber seinen Patienten.

Am Anfang des Abschnittes wurde erwähnt, dass sich die Prüfungen zum Großteil im inhaltlichen Aspekt voneinander unterscheiden. Die Prüfung zum Kleinen Heilpraktiker ist, wie man vermuten könnte, nicht ganz so anspruchsvoll, wie die reguläre Prüfung zum Heilpraktiker. Sie sollte aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Die Vorbereitung zur Prüfung erfordert neben den normalen Studieninhalten und Sitzungen auch intensives, eigenständiges Lernen.

Kosten der Ausbildung zum Kleinen Heilpraktiker

Die Kosten für die Ausbildung sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zunächst unterscheiden sich die Ausbildungen zwischen den drei Kategorien Psychotherapie, Physiotherapie und Podologie. Zudem spielt es preislich eine große Rolle, welche Studienform man wählt. Dabei gilt, ein Präsenzstudiengang ist generell teurer als ein Fernstudium. Außerdem wird es zu weiteren Kosten kommen, wie etwa in Form von Anmeldegebühren, um nur ein Beispiel zu nennen. Zusätzlich unterscheiden sich die Kosten je nach Bundesland voneinander.

Als grober Richtwert kann gelten:

Kleiner Heilpraktiker im Bereich