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Heilpraktiker für Kinder – Das musst du wissen!

Ein Heilpraktiker ist der Experte, wenn es um die Ausführung von Naturheilkunde geht. Er sucht nach dem Ursprung des Problems und wendet pflanzliche Stoffe und natürliche Behandlungen an, um dem Ursprung auf den Grund zu gehen und die Symptome zu lindern. Der Trend, den Weg zu einem Heilpraktiker anzutreten und nicht direkt zum Allgemeinmediziner zu rennen, gewinnt von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung. Zudem ist zu beobachten, dass sich auch die Allgemeinmedizin immer mehr an der Naturheilkunde orientiert. So wie ein Erwachsener die Hilfe eines Heilpraktikers in Anspruch nehmen kann, so können dies natürlich auch Eltern mit ihren Kindern. Es gibt unzählige Heilpraktiker, welche auf die ganzheitliche Heilung von Kindern spezialisiert sind. Zudem gibt es natürlich auch die Möglichkeit sich selbst zum Heilpraktiker für Kinder ausbilden zu lassen, um Kindern zu helfen und sie auf dem Weg zur “Gesundheit“ zu unterstützen.

Die Weiterbildung zum Heilpraktiker für Kinder

Die Ausbildung zum Kinderheilpraktiker ist meist eine Weiter- oder Fortbildung nach der standardisierten Ausbildung zum Heilpraktiker. Mittels dieser Weiterbildung kannst du als Heilpraktiker dein Spektrum erweitern oder dich als Heilpraktiker für Kinder selbständig machen. Da sich diese Weiterbildung speziell an bereits ausgebildete Heilpraktiker und Ärzte richtet, wird sie von den meisten Anbietern als Fernstudium angeboten. So kann der Beruf weitestgehend parallel zur Weiterbildung ausgeführt werden.

Inhalte der Weiterbildung zum Heilpraktiker für Kinder

In der Spezialisierung zum Kinderheilpraktiker wird dein Wissen im Bereich der Naturheilkunde vertieft und erweitert. Du erlangst neben dem Know-How zur physiologischen Entwicklung von Kindern auch Einblicke in die Grundlagen der Kinderheilkunde. Zudem erwirbst du Wissen zum kindlichen Immunsystem und zu möglichen therapeutischen Verfahren der Kinderheilkunde. Darunter fallen beispielsweise die Homöopathie, die Pflanzenheilkunde, die Aromatherapie, Akupunktur oder Babymassage. Darüber hinaus gibt es natürlich noch unzählige weitere Verfahren, welche du kennen lernen wirst. Weitere Einblicke erhältst du auch rund um Kindererkrankungen, Anamnese und Untersuchung. Du lernst, wie du einer Anamnese entsprechend, Behandlungsvorschläge aufstellst und diese dann zielsicher umsetzt. Weitere Inhalte der Weiterbildung sind im Folgenden aufgelistet:

Dauer und Kosten dieser Weiterbildung

Dies ist einmal wieder mehr denn je abhängig vom Ausbildungsanbieter. Da die meisten Weiterbildungen in dieser Richtung als Fernstudium angeboten werden, somit meist aus Wochenendseminaren bestehen und parallel zum bisherigen Beruf stattfinden, dauert die Weiterbildung zum Heilpraktiker für Kinder mehrere Monate. Die Vielzahl der Anbieter liegt bei neun Monaten. Alternativ zum Fernstudium gibt es auch Anbieter, welche sogenannte Webinare anbieten. Dabei müssen eine bestimme Anzahl von Unterrichtsblöcken online besucht werden. Die Einteilung erfolgt meist recht flexibel.

Die Kosten der Weiterbildung sind ebenfalls anbieterabhängig. In den meisten Fällen hast du monatliche Kosten zwischen 70-100€. Die Gesamtsumme liegt hierbei meist bei um die 700€.

Warum sollte ich als Mutter/ Vater mit meinem Kind zu einem Heilpraktiker?

Kinder sind unsere Schlüssel für die Zukunft. Aus diesem Grund müssen wir dafür sorgen, dass es ihnen auch entsprechend gut geht. Der Unterschied zwischen der Heilpraxis bei Erwachsenen und die Heilpraxis bei Kindern ist, dass es beispielsweise Erkrankungen gibt, welche typischerweise nur im Kindesalter auftreten. Zudem können Kinder häufig nicht genau definieren, was ihnen weh tut, weshalb ein besonderes Fingerspitzengefühl seitens des Heilpraktikers gefragt ist. Darüber hinaus unterscheiden sich die Therapiemöglichkeiten. Einem Kind dürfen viele heilpraktische Mittel nicht verabreicht werden, da sie wesentlich sensibler darauf reagieren als Erwachsene.
Als Eltern möchte man nur das Beste für sein Kind. Und wenn es Schmerzen hat, möchte man, dass diese schnellstmöglich wieder schwinden. Ein Allgemeinmediziner bekämpft direkt die Symptome. Dies ist zunächst auch gut, aber dem eigentlichen Ursprungsproblem geht er nicht auf den Grund. Dies ist anders bei einem Heilpraktiker, welcher direkt am Ursprung anzusetzen versucht und mögliche Ursachen für das Problem finden will. Die vielfältigen homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen, dass es zu einer ganzheitlichen Heilung kommt. Die Chemie wird weitestgehend durch natürliche Wirkstoffe ersetzt. Das Kind damit auch weniger mit unnatürlichen Stoffen belastet.