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Die Heilpraktiker Ausbildung online absolvieren

Online zum erfolgreichen Heilpraktiker Abschluss

Die großen Meilensteine der Schulmedizin sind für die meiste Menschen ein unumstrittener Sieg gegen ehemals unbezwingbare Erkrankungen. Demgegenüber sehen sich insbesondere Betroffene von chronischen Leiden dazu veranlasst, die oberflächliche Methoden der westlichen Medizin zu kritisieren. Als vielversprechende Alternative gelingt es dem Berufsfeld des Heilpraktikers, diesen Missstand zu kompensieren – der heutigen Zeit sei Dank nun auch online.

Voraussetzungen für den Einstieg

Wer in Deutschland den Beruf des Heilpraktikers ausüben möchte, darf dies ohne ärztliche Approbation oder eine verpflichtende Ausbildung tun. Neben der gesundheitlichen und geistigen Eignung besteht die einzige Voraussetzung darin, im Rahmen einer anspruchsvollen Prüfung durch das zuständige Gesundheitsamt profundes Wissen in folgenden Disziplinen unter Beweis zu stellen:

Die Prüfung setzt sich zusammen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und darf beliebig oft wiederholt werden.

Wie jemand, der einen Abschluss als Heilpraktiker anstrebt, zu diesem Wissen gelangt, obliegt der Eigenverantwortung jedes Einzelnen.
Das seit 1939 in Kraft getretene deutsche Heilpraktiker Gesetz (HeilprG) schützt zwar die Berufsbezeichnung Heilpraktiker/in, regelt jedoch nicht, wie der Ausbildungsweg gestaltet werden muss. Somit darf sich jeder, mit oder ohne medizinische Vorkenntnisse, zu einem Heilpraktiker ausbilden lassen und unbeschränkt die Schule seiner Wahl besuchen.

Ausbildungsmöglichkeiten

Um Anwärtern das Lernen zu erleichtern, bieten Heilpraktiker Schulen deutschlandweit verschiedene Kursmodelle an. Diese unterscheiden sich unter anderem durch die Anzahl angebotener Präsenzveranstaltungen. Mal handelt es sich um ein Vollzeitstudium, andernorts besuchen Lernende einen Wochenend- oder Abendkurs.

Je nach Lebenssituation können angehende Auszubildende wählen, eine Schule in ihrer Nähe zu besuchen oder sich in die Obhut großer Fernakademien zu begeben. Ein Fernstudium stellt ebenfalls für viele eine sinnvolle Option dar.
Besonders Arbeitstätige und Personen mit Kindern profitieren von der Möglichkeit, auf einen Online-Campus zugreifen zu können, wo zeitlich flexibles Lernen und eine weitreichende Vernetzung mit anderen Schülerinnen und Schülern erreicht werden können.

Online zur erfolgreichen Abschlussprüfung

Was die Lerninhalte betrifft, unterscheidet sich der Fernunterricht kaum von bewährten Präsenzveranstaltungen. Innerhalb eines virtuellen Klassenzimmers können Lernende jederzeit auf einen Fundus sorgsam aufgebauter Webinare zugreifen. Teilnehmer interagieren miteinander bequem von Zuhause aus über ihr Tablet, ihren Laptop oder PC. Der große Vorteil besteht darin, Fragen direkt an den verantwortlichen Dozenten zu stellen, ohne vorher um einen Termin bitten zu müssen. Obendrein entfallen bei einem Online-Studium der Fahrtweg zu einer Bildungseinrichtung und damit zusammenhängend auch Fahrtkosten und Fahrzeit.
Dank all dieser Vorteile werden Jahr um Jahr mehr Interessenten in ein Wissensgebiet gelockt, das sich der ganzheitlichen Betrachtung des menschlichen Organismus widmet und verstärkt mit der Schulmedizin zusammenarbeitet.

Tätigkeiten nach der Ausbildung

Ob mithilfe eines Online-Kurses oder unterstützt durch regelmäßig stattfindende Präsenzseminare, sobald die Prüfung bestanden ist, können amtsärztlich geprüfte Heilpraktiker ihre eigene Praxis gründen und ihr Wissen dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten in folgenden Bereichen vertiefen:

Darüber hinaus ist es ihnen erlaubt, Diagnosen zu stellen und entsprechende Therapien vorzuschlagen.
Die Nachfrage durch Patienten wächst zusehends. Insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen, die durch die Schulmedizin nicht eingeordnet oder behandelt werden können, finden bei einem Heilpraktiker oftmals Hilfe.

Fazit: Am Ende muss die Qualität stimmen

Obwohl die Ausbildung zum Heilpraktiker keiner staatlichen Regelung unterliegt, müssen Berufsanwärter nicht befürchten, sich für eine minderwertige Laufbahn entschieden zu haben. Unabhängig davon, dass jedermann die Ausbildung zum Heilpraktiker beginnen darf, wird die Erlaubnis der Berufsausübung erst nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung durch Experten der Medizin vergeben. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass die Gesundheit von Patienten weder gefährdet noch dauerhaft zerstört wird. Zudem steht sie für einen hohen Qualitätsstandard, auf den sowohl Patienten als auch Lernende vertrauen können.