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Heilpraktikerausbildung in Hamburg

© KarstenBergmann;pixabay

Die Heilpraktiker Ausbildung in Hambaurg

Hamburg ist eine Hafenstadt im Norden Deutschlands und ist vor allem für den Kiez mit der Reeperbahn europaweit bekannt. Diese Stadt ist bis zum Rand voll mit Kunst, Kultur und Möglichkeiten, eine tolle Zeit zu verbringen. Hamburg ist wohl eine der abwechslungsreichsten Städte und damit eine gute Wahl als Sitz für eine Heilpraktiker Ausbildung.

Wer vor Ort eine Schule für eine Heilpraktiker Ausbildung sucht, sollte schnell fündig werden. Dabei stellt sich eher die Frage, welche der Anbieter der richtige für deine individuellen Bedürfnisse ist.

Heilpraktiker Ausbildungen in Hamburg – Deine Optionen

Eine der Anbieter ist zum Beispiel die Paracelsus Heilpraktiker Schule. Diese ist überall in Deutschland vertreten und bietet viele Ausbildungen rund um das Thema Heilpraktiker an.

Ein weiterer Anbieter ist die Arcana Heilpraktiker Schule. Diese bietet schon eine längere Zeit Ausbildungen zum Heilpraktiker an. Diese können in verschiedenen Formen absolviert werden, darunter Voll- und Teilzeit Ausbildungen. Hier ist also auch viel Spielraum für deine individuellen Bedürfnisse.

Das waren jetzt nur zwei Beispiele. Am besten du suchst selbst nach einer passenden Schule für dich und deine Voraussetzungen.

Der Beruf und die Ausbildung zum Heilpraktiker in Hamburg

Die Bezeichnung Heilpraktiker ist geschützt. Nach dem deutschen Gesetz erhalten Heilpraktiker eine staatliche Erlaubnis, Heilkunde, ohne eine ärztliche Approbation zu besitzen, ausüben zu dürfen. Über ein Prüfungssystem mit hohen Ansprüchen regelt das Gesetz die Berufszulassung des Heilpraktikers, welche ein hohes Fachwissen garantiert.

Die Ausbildung zum Heilpraktiker kann in 12 bis 24 Monaten erfolgreich absolviert werden. Die Dauer hängt von der Vorbildung des Auszubildenden ab. Die Ausbildung kann in Hamburg sowohl im Fernstudium, als auch in der Vollzeitausbildung durchgeführt werden. Manche Schulen bereiten im Fernstudium lediglich auf die Prüfung des Gesundheitsamtes vor. Vollzeitausbildungen haben einen hohen Praxisanteil sowie einen direkten Austausch mit einem kompetenten und erfahrenen Dozenten. Die Vollzeitausbildung gewährleistet somit einen größeren Erfolg und das vor allem auch nach einer bestandenen Prüfung.

Rückblick auf die Geschichte des Berufes eines Heilpraktikers

Die ursprünglichste Form der Medizin stellt die Naturheilkunde dar. Wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterkommt, beginnt die Arbeit der Heilpraktiker. Sie versuchen mit bewährten, alternativen Heilmethoden, die meistens Jahrtausende alt sind, das Gleichgewicht im humanen Körper wiederherzustellen. Dabei werden Gesundheitsstörungen sowie Krankheiten mit langfristigem Erfolg ganzheitlich behandelt.

Bereits seit der Steinzeit und in jeder Kultur gibt es den Beruf des Heilpraktikers. Seither wurden natürliche Ressourcen wie etwa Pflanzen als Heilmittel verwendet. Der Beruf hat sich ständig weiterentwickelt und es kamen effektivere und effizientere Ansätze sowie Methoden hinzu. Im Jahre 1928 war die deutsche Geburtsstunde des Berufes eines Heilpraktikers. In diesem Jahr gründete sich nämlich der „Großverband der Heilpraktiker Deutschlands“. Im Jahre 1936 wurde der Beruf Heilpraktiker als ein freier Beruf anerkannt. Der Beruf des Heilpraktikers hat sich seitdem gut in Deutschland etabliert. Es sind mehr als 33.000 Heilpraktiker sowie Heilpraktikerinnen mit staatlicher Genehmigung in Deutschland registriert. Die meisten davon sind in Vollzeitpraxen beschäftigt. Einige wenige üben den Beruf in Teilzeitpraxen aus.

Die Arbeit von Heilpraktikern

Der hauptsächliche Ansatz eines Heilpraktikers ist es, seinen Patienten als ganzheitlich zu betrachten und dementsprechend zu behandeln. Der Körper, die Seele, der Geist und die Umwelt sind elementare Bestandteile der menschlichen Gesundheit und sollten einheitlich zueinanderstehen, obwohl sie in der modernen Zeit unabhängig voneinander betrachtet werden. Diese Elemente werden von einem Heilpraktiker in der Therapie und bei der Anamnese berücksichtigt. Der Heilpraktiker geht während einer Behandlung verantwortungsvoll und intensiv auf all diese Aspekte ein.

Die Heilkunde dürfen in Deutschland lediglich Heilpraktiker und Ärzte ausführen. Der Heilpraktiker hat die Befähigung sowohl physische als auch psychische Erkrankungen festzustellen und entsprechend zu behandeln. Für die Behandlung nutzt der Heilpraktiker naturheilkundliche, aber auch schulmedizinische Methoden.

Es herrscht das Gebot der Therapiefreiheit. Dieses Gebot erlaubt die Anwendung aller Verfahren, die der Heilpraktiker beherrscht.
Im Folgenden erhalten Sie eine Auflistung der beliebtesten, welche auch Inhalt einer Ausbildung sind:

Zulassung zur Prüfung

In Deutschland kann jeder Heilpraktiker werden, der eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzt und frei von Vorstrafen ist, welche die Zuverlässigkeit des Bewerbenden in Frage stellen würden. Zusätzlich ist ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis nötig, welches bescheinigt, dass der Bewerber keine berufsbehindernden Krankheiten hat.

Die Prüfung zur Zulassung wird lediglich in deutscher Sprache ausgeführt. Das Zulassungsverfahren zum Heilpraktiker nennt sich DVO zum HeilprG. Diese besteht größtenteils aus Multiple-Choice-Aufgaben und man hat eine Bearbeitungszeit von 2 Stunden. Anschließend folgt eine mündliche bzw. praktische Prüfung.

Die Teilnahme an der Prüfung ist zweimal im Jahr möglich. Der erste Termin ist im Frühjahr, der zweite im Herbst. Die mündliche Prüfung erfolgt individuell und in Absprache mit der Amtsstelle. Bei erfolgreich abgeschlossener Prüfung und dem Erreichen des 25. Lebensjahr, erfolgt die Ausstellung der Zulassungsurkunde. Die Zulassungsurkunde ist weder zeitlich noch auf eine bestimmte Region in Deutschland beschränkt.

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