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Heilpraktikerausbildung in Dresden

© Oliver Guhr

Die Heilpraktiker Ausbildung in Dresden

Stadt der Könige, Stadt der Kunst und Musik, aber auch Stadt der Moderne, Stadt der alternativen Lebensweise: Das ist Dresden an der Elbe. Idyllisch im Tal gelegen, kurz bevor sich das Land zu den bizarren Felsen der sächsischen Schweiz auftürmt, bietet Dresden besonders jungen Menschen und Familien gute Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsperspektiven.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Ausbildung zum Heilpraktiker.

Auf dieser Seite erfährst du, was ein Heilpraktiker genau macht, wo du in Dresden Heilpraktiker werden kannst und wie nach der Ausbildung die Arbeitschancen in Dresden sind.

Was ist ein Heilpraktiker?

Anderen Menschen zu helfen, ihre körperlichen oder seelischen Erkrankungen zu heilen, ist die Berufung eines jeden Arztes. Doch mittlerweile ist das medizinische Wissen so groß, dass kein Arzt während seines Studiums mehr alles lernen kann. Man spezialisiert sich auf bestimmte Bereiche, etwa die Allgemeine Medizin, die Frauenheilkunde oder die Psychotherapie. Leider aber gibt es Krankheitsbilder, die nicht so recht in einen der Bereiche passen wollen. Besonders das Zusammenwirken von Körper und Seele wird von der Schulmedizin oft nicht ausreichend berücksichtigt. Patienten laufen von einem Arzt zum nächsten, und niemand kann ihnen richtig weiterhelfen. Das ist der Punkt, wo die Heilpraktiker ansetzen.
Ein Heilpraktiker arbeitet an der Schnittstelle zwischen Körper und Seele. Darüber hinaus bezieht er in seine Arbeit jahrhundertealte Naturheilverfahren mit ein, die von der modernen Medizin aufgrund fehlender wissenschaftlicher Untersuchungen nicht angewandt werden (dürfen).
In seiner Ausbildung erhält er Kenntnisse über die menschliche Anatomie und Physiologie, also den inneren Aufbau des Körpers und seiner Organe. Des Weiteren lernt er, Krankheiten zu diagnostizieren, insbesondere häufig auftretende Leiden wie Bluthochdruck oder Diabetes.
Außerdem muss ein Heilpraktiker in der Ersten Hilfe unterwiesen werden.
Er erwirbt Fähigkeiten für den Praxisbereich wie zum Beispiel Blut abzunehmen, Spritzen zu setzen und Desinfektionen richtig durchzuführen.
Zu den überlieferten Naturheilverfahren werden die chinesische, die indische und die europäische Naturheilkunde gezählt sowie die Homöopathie. Der Heilpraktiker lernt sie während seiner Ausbildung kennen und anzuwenden.
Ein Heilpraktiker arbeitet in der Regel selbstständig in seiner eigenen Praxis und darf seinen Patienten eigene Diagnosen stellen und sie nach einer selbst festgelegten Therapie behandeln.
In Abgrenzung zu einem Arzt darf er keine verschreibungspflichtigen Medikamente und keine Betäubungsmittel zur Anwendung bringen.
Sein Gehalt bezieht er von seinen Patienten, die die Behandlung selbst bezahlen müssen. Die Preise dafür legt er selbst fest.
Die Wege zum Heilpraktiker sind sehr unterschiedlich.
Verpflichtend ist jedoch eine Abschlussprüfung, die von den Gesundheitsämtern vor Ort abgenommen werden.

Wo kann ich in Dresden Heilpraktiker werden?

Dresden verfügt über viele Heilpraktikerschulen, so dass die Auswahl schwer fällt.
Deutschlandweit und mit einem großen Standort in Dresden bildet die Paracelsus-Heilpraktikerschule aus. Diese organisiert ihre Heilpraktiker Ausbildung sowohl für junge Schulabgänger als auch für gestandene Personen, die sich zum Heilpraktiker weiterbilden oder sich beruflich umorientieren möchten: Neben der Vollzeitausbildung können die Kurse auch berufsbegleitend abends, am Wochenende, Intensiv oder sogar – attraktiv für Muttis – in Homeoffice belegt werden.
Die Akademie für Naturheilkunde Dresden bietet ebenfalls Vollzeit- und Teilzeitausbildungen zum Heilpraktiker an. Zudem werden besondere Kurse zur Prüfungsvorbereitung angeboten.
Ebenfalls eine intensive Vorbereitung auf die Prüfung vom Gesundheitsamt bietet die Dresdner Heilpraktiker-Schule. Die Kurse, zum Beispiel in Chiropraktik und Homöopathie, sind Bestandteil der dreijährigen Ausbildung, können aber auch einzeln gebucht werden.
In der Liste darf auch die Deutsche Heilpraktikerschule nicht fehlen. Deutschlandweit und auch in Dresden bietet sie die Ausbildung zum Heilpraktiker an. Sie verfügt über eine Fernakademie, die sich ebenfalls sehr gut für das Studium zu Hause eignet.
Heilpraktische Kurse zur Aus- und Weiterbildung bietet auch die Akademie für ganzheitliche Medizin Mehner und Busshardt an.
Wenn du dich bereits festgelegt hast und eine Ausbildung speziell zum Heilpraktiker für Psychotherapie absolvieren möchtest, eignet sich die Praxis von Dr. Klaus Dieterich und seine Wochenendschule Psychomedicus.

Wie steht es um die Berufsaussichten in Dresden nach der Ausbildung zum Heilpraktiker?

Trotz des Zertifikats, das du nach deiner Ausbildung und der Prüfung zum Heilpraktiker erhältst, ist eine Anstellung in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern meistens nicht möglich. Ein Heilpraktiker zu sein bedeutet, selbstständig zu sein.
Insgesamt gibt es über 60 Heilpraktiker in der Stadt.
Ob der Markt noch weiteren Bedarf hat oder ob eine andere Stadt zur Eröffnung einer Praxis empfehlenswerter wäre, ließe sich am besten während eines Praktikums in einer der örtlichen Praxen klären.

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