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BegriffserklärungWas sind Schulversionen, Schul-Lizenzen, Klassenraumlizenzen, ...? |
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Ralf Dierenbach |
01.03.2007 00:00 MEZ
Der Begriff "Schulversionen" führt oft zu Verwechslungen. Als Microsoft Anfang der 1980er begann, vollwertige Software mit Ausbildungsrabatten zu verkaufen, waren die ersten "Ziele" Schulen und Hochschulen, daher wohl der Name "Schulversionen". Bald durften aber auch Schüler, Lehrer, Studenten, .... diese Versionen kaufen, aber der Name "Schulversionen" blieb erhalten. SchulversionenSchulversionen sind (meistens) Einzelprodukte, die an genau einem PC genutzt werden dürfen, mit Handbuch und Datenträgern. Für ganze Klassen oder Schulen in der Regel nicht geeignet, da es günstigere Methoden gibt, mehrere Lizenzen zu kaufen. Lizenzverträge, "Kopierlizenzen"Fast alle großen Hersteller bieten Volumenlizenzverträge an, bei denen Datenträger und Dokumentation undabhängig von den Lizenzen gekauft werden. Durch reduzierte Abwicklungs- und Produktionskosten können diese Lizenzen meistens billiger gekauft werden, als Einzelpakete ("Schulversionen"). Beispiele: Microsoft Open Academic. Klassenraumlizenzenje nach Hersteller 8, 15, oder mehr Plätze. Ürsprünglich war die Nutzung nur inerhalb eines Klassenraumes gestattet, inzwischen darf die Lizenzanzahl in den meisten Fällen beliebig in der Schule verteilt werden. Schul-LizenzenOft gewünschte, aber selten angebotene Lizenzform: eine Lizenz gibt für alle PCs der Schule. Gleichsam eine "Software Flatrate". Nach wie vor richten sich die meisten Lizenzmodelle aber nach der Anzahl von Nutzern bzw. PCs. Student-OptionsSpezielle Microsoft-Lizenzen, die nur online vertrieben werden dürfen. Lieferumfang: CD + Lizenzkey. Student-EditionsAdobe-Lizenzen: die Pakete enthalten eine CD und eine temporäre Lizenz, der endgültige Lizenz-Code wird von Adobe nachträglich mitgeteilt. |